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Wir singen über Gott und die Welt!

Aus der Zevener Zeitung:

Die drei Chöre geben Kirchenkonzert

Gnarrenburg. Der Kinderchor Regenbogensingers, der Jugendchor Young Voice und die Gruppe Chorios sowie Flötengruppen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Gnarrenburg hatten jetzt zu einem Singnachmittag in die Pauluskirche eingeladen. Eltern, Großeltern sowie Besucher zeigten sich angetan von den schönen Stimmen, die mal Lebensfreude versprühten, aber auch zum Nachdenken animierten.

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Die Chöre unter der Leitung von Irina Nesterenko hatten den Nachmittag unter das Motto „Manche Leute reden über Gott und die Welt – wir singen davon“ gestellt. Entsprechend war die Auswahl der Lieder: mal kirchlich, mal weltlich. Charmant führten Birgit Burmester und Astrid Slonka durch das Programm.

Ein wenig aufgeregt standen sie da, die Kinder des Chores Regenbogensingers. Hier und da winkte jemand noch kurz den Eltern zu, dann galt alle Konzentration der Chorleiterin und dem Gesang. Nachdem die Mädchen und Jungen die Besucher mit dem Lied „Ja, das ist Spitze“ begrüßt hatten, war die Nervosität vorbei. Ob „Halleluja mit Händen und Füßen“ oder „Laudato si“: Die Kinder hatten sichtlich Freude an dem Gesang.

Der Jugendchor „Young Voices“ startete mit „I will follow him“, zu deutsch „Ich werde ihm folgen“. „Ist ihr neuester Freund gemeint, oder – viel weitreichender – Gott?“, fragte Astrid Slonka in ihrer Moderation launig. Für die Darbietung gab es in jedem Fall ebenso viel Beifall wie für „Hungriges Herz“ und „Farbenspiel des Winds“.

Eine Menge Applaus heimsten sich auch die Flötengruppen ein, die unter anderem „Ich bin ein Musikante“, „Rock my soul“ und „An Irish blessing“ spielten.

Die Gruppe Chorios hatte drei Lieder im Gepäck. In dem Lied von Annett Louisan „Drück die 1“ nahm das Ensemble das Handyzeitalter ein wenig auf die Schippe, in dem Stück „Auge im Sturm“ ging es darum, dass Menschen oft die Ruhe und den Frieden im Alltagsstress suchen, ihn aber nicht finden, da sie nicht aufhören mit ihrem Tun, um einen Augenblick innezuhalten. Im dritten Lied behaupteten die Sängerinnen, dass „Die Liebe bleibt“.

„Wir haben von ganz vielen verschiedenen Sachen gesungen. Vieles hatte mit Gott zu tun, vieles aber auch mit ganz weltlichen Dingen aus unseren Alltag. Wir haben eben von Gott und der Welt gesungen“, meinte Birgit Burmester, während sich die drei Chöre zum Schlusslied aufstellten.

Die beiden Moderatorinnen gaben den Besuchern mit auf den Weg: „Ganz egal, was auch immer passiert, egal ob der Sommer verregnet ist oder nicht, egal ob wir Stress in der Schule oder im Beruf haben. Egal ob es uns gesundheitlich gerade gut geht oder schlecht, wir sollten eines nicht vergessen: Wir sind geboren, um zu leben.“ Eben dieses Lied bildete den Schluss eines gelungenen Singnachmittages, der allen den Sänger sowie dem Publikum viel Freude bereitet hat. Die Ensembles kamen nach lang anhaltendem Applaus denn auch nicht um eine Zugabe nicht herum.

Das Schlusswort blieb Diakon Jochen Gessner vorbehalten: „Geboren, um zu leben, dafür sollten wir dankbar sein. Wir sollten auch dankbar sein, dass Gott uns diese schönen Stimmen geben hat.“ (es)

 

 
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